Bitte um Hilfe

Beitragssätze, Kassenwahlrecht, Versicherungspflicht, SGB V, usw.

Moderatoren: Rossi, Czauderna, Frank

Giorgio7
Beiträge: 2
Registriert: 31.10.2017, 00:48

Bitte um Hilfe

Beitragvon Giorgio7 » 31.10.2017, 00:52

Hallo zusammen!
Ich habe folgende Frage: ich habe einen Brief von AOK erhalten mit einer Aufforderung zur Nachzahlung. Grund ist, dass ich im 2014 zwei mal beim Arzt war, aber an diesen zwei Tagen angeblich nicht versichert war. Bei der Überprüfung meiner Dokumente hat sich herausgestellt, dass ich damals zu geg. Zeitpunkten als Werkstudent für eine Halbstelle bei verschiedenen Firmen angestellt war. D.h zum ersten Zeitpunkt war ich bei einer Firma angestellt und später zum zweiten Zeitpunkt zu einer anderen Firma gewechselt. Beide Firmen haben von mir meine Versicherungsdaten damals auch nach ihrer Nachfrage natürlich, wie gewohnt, bekommen. Auf Monatsverdienstbescheinigungen zu geg. Zeitpunkten steht auch, dass ich bei AOK versichert war.

Ich habe diese Verdienstbescheinigungen an AOK weitergeleitet, aber sie behaupten nach der Prüfung der Dokumente, dass meine Beschäftigungen nur der Rentenversicherungspflicht unterlagen und somit bleibe ihre Aufforderung zur Nachzahlung korrekt.

Der zu zahlende Betrag ist ziemlich gross für mich und ich frage mich, ob die AOK dabei wirklich korrekt handele. Ich bin nämlich immer davon ausgegangen, dass der jeweilige Arbeitgeber den Gesamtsozialversicherungsbeitrag zahlen muss, so dass der Arbeitnehmer gar nichts damit zu tun hat. Also könnte mehr der Fehler vom Arbeitgeber sein, als meins.

Macht es Sinn für mich einen Widerspruch einzureichen, oder ist es total aussichtslos?

Vielen Dank im voraus!

Czauderna
Moderator
Moderator
Beiträge: 3010
Registriert: 04.12.2008, 22:54

Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Czauderna » 31.10.2017, 12:01

Hallo,
na ja, dazu müsste man etwas mehr Information haben - so, wie geschildert ist es durchaus möglich, dass der Arbeitgeber richtig gehandelt hat und nur Rentenversicherungsbeiträge abgeführt wurde und das auch der Kasse so gemeldet wurde. Es geht hier doch sicher nicht nur um die betreffenden 2 Tage, an denen du beim Arzt warst sondern es muss sich doch um einen längeren Zeitraum handeln. Also, was wir wissen müssten - von wann bis wann genau warst du beschäftigt bei Arbeitgeber A und wann bei Arbeitgeber B und wo warst du krankenversichert, wenn du nicht beschäftigt warst ?.
Und wie war das mit dem Arztbesuch, du musstest doch eine Krankenversichertenkarte dort vorlegen ?.
Gruss
Czauderna

Giorgio7
Beiträge: 2
Registriert: 31.10.2017, 00:48

Re: Bitte um Hilfe

Beitragvon Giorgio7 » 31.10.2017, 21:05

Beim Arbeitgeber A war ich mehr als 3 Jahre beschäftigt, dann war ich ca. 2 Monaten nicht beschäftigt und schliesslich zum Arbeitgeber B gewechselt. In diesen 2 Monaten war ich vermutlich nicht versichert, zumindest, habe ich diese Änderung der Krankenkasse aus Unwissenheit nicht mitgeteilt. Wie gesagt, ich war sowohl beim Termin 1 (letztes Monat beim Arbeitgeber A) , als auch beim Termin 2 (zweites Monat beim Arbeitgeber B) angestellt. Von der Krankenkasse wird nur vorgeworfen, dass zu diesen beiden Zeitpunkten "zu unrecht gewährte Leistungen" benutzt habe, aber zu diesen Zeitpunkten laut KK nicht versichert war.

Zum Thema Artzbesuch:
Es lief ganz gewöhnlich, Karte genommen und kein Wort gesagt, dass ich irgendwelches Problem mit meiner Versicherung habe.


Zurück zu „Allgemeines GKV“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste