DKV-Zusatzversicherung

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Uwe2016
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DKV-Zusatzversicherung

Beitragvon Uwe2016 » 29.05.2016, 18:10

Guten Tag,

ich möchte meine praktischen Erfahrungen mit meiner Klinikzusatzversicherung bei der DKV hier schildern. Ich wurde vor kurzem in Sachen Bandscheiben- und Rückenproblemen stationär zur Reha in eine Klinik eingewiesen. Dass ich mir im Vorfeld beim stationären Besuch in einer "gemischten Klinik" eine Genehmigung abzuholen hätte, war mir durchaus bewusst. Darum rief ich auch bei meiner zuständigen Agentur "René van der Veek, DKV Service-Center in 34466 Wolfhagen" an. Dort wurde mir mit geteilt, dass ich nach Vorlage meiner Versichertenkarte in der Klinik Privatleistungen bekommen könne. Für Erlangen von Kliniktagegeld benötigte ich eine entsprechende Negativbescheinigung zur Einreichung bei der DKV. Es erfolgte keine weitere Information über evtl. "Kleingedrucktes" in meinem Vertrag!

Diese Bescheinigung über Nichtinanspruchnahme von Privatleistungen reichte ich nach dem stationären Aufenthalt bei Van der Veek ein. Nach längerer Zeit ohne irgendeine Reaktion, fragte ich per Mail nach dem Bearbeitungsstatus. Darauf gab es ebenfalls keine Antwort, weshalb ich telefonisch nachfragte. Darauf wurde mir mitgeteilt, dass der Vorgang bei der Zentrale in Köln bearbeitet würde und ich noch darauf warten müsse.

Kurz darauf erhielt ich dann jedoch einen Anruf, dass der Antrag auf Tagegeld abgelehnt würde, weil Reha in gemischter Klinik ohne schriftliche Bestätigung seitens der DKV nicht versichert wäre. Weitere Nachfrage meinerseits wurden kategorisch abgelehnt und an die ZENTRALE verwiesen! Klar, wenn es schwierig wird, wird deligiert!

So rief ich in der Kölner Zentrale an, schilderte die Sachlage und pochte darauf, dass ich eine mündliche Genehmigung von meiner betreuenden Agentur bekommen hatte. Diese Tatsache interessierte dort aber niemanden. Auch, dass meine Versicherung bei DKV schon 27 Jahre (!) ohne Inanspruchnahme läuft, beeindruckte nicht. Ein Pauschalbetrag aus Kulanzgründen sei ebenfalls nicht möglich. Als Trost wurde mir dann noch gesagt, ich solle froh sein, keine Privatleistungen in Anspruch genommen zu haben, da ich ansonsten jetzt auf der Honorarrechnung sitzen bleiben würde...

Somit bleibt der Eindruck, die DKV-Agenturen verkaufen gerne, aber sich für "ihre" Kunden zu engagieren, oder wenn es schwierig wird, selbst die "Zentrale" zu kontaktieren, dies in meinem Fall ablehnen. Im Zeitalter von Internet kann ich auf solche Betreuer verzichten; vielleicht würden dann auch die Prämien wieder günstiger werden?!

Die DKV selbst versteckt sich bei Beträgen von ca. 700€ hinter Kleingedrucktem und juristischen Feinheiten, bzw. dem Unterschied von mündlicher und nicht schriftlicher Zusage. Was passiert dann erst bei fünfstelligen Schadenssummen?

Fazit: Es gibt mit Sicherheit Kundenfreundlichere Krankenversicherungen und viele Tests sehen die DKV ja auch nur im Mittelfeld.

Gruß, Uwe

holy
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Re: DKV-Zusatzversicherung

Beitragvon holy » 20.09.2016, 14:59

Mein Mann ist wegen seiner Arbeit privat versichert, ich bin mit meinen Kindern in einer Gesetzlichen Krankenkasse bei der TK und ich bin sehr zufrieden und das schon seit ich auf der Welt bin. Ich würde nie wechseln, da ich andere in anderen Krankenkassenversicherungen kennen, die haben überall Probleme...


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